Medienberichten zufolge ist der noch immer vereinslose Johan Djourou in Gesprächen mit dem englischen Zweitligisten Sheffield Wednesday. Das englische Boulevard-Blatt „The Sun“ berichtet, dass der 30-jährige Schweizer und Ex-HSV-Kapitän in Gesprächen mit dem ambitionierten Championship-Team stehe und dieser zu einem Wechsel in die Zweitklassigkeit bereit sei. „The Owls“-Coach Carlos Cavalhal hält sich allerdings bedeckt: „Sorry, aber ich werde nie über Spieler sprechen, die noch nicht zu unserem Klub gehören.“

Der bisherige U21-Trainer des HSV hat einen neuen Job. Dirk Kunert wird zur kommenden Saison Trainer der U23 des FSV Mainz 05. Der 49-Jährige beerbt bei den Rheinhessen Sandro Schwarz, der künftig die Mainzer Profis trainiert. „Wir freuen uns sehr, in Dirk Kunert einen anerkannten Fachmann, Entwickler und einen hervorragenden Charakter für die wichtige Schnittstelle zwischen Nachwuchs- und Profifußball gewonnen zu haben“, sagte Sportdirektor Rouven Schröder: „Er ist ein echter Teamplayer und passt von seiner Trainermentalität perfekt zu uns.“ Beim HSV war Kunerts Vertrag nach einer Saison ausgelaufen.

Ex-HSV-Trainer Thorsten Fink steht offenbar vor einem Wechsel von Austria Wien zum Schweizer Meister FC Basel. „Ja, es gibt Kontakt. Es ist aber noch nichts entschieden. Es sind ja mehrere im Gespräch“, sagte Fink der Schweizer Zeitung „TagesWoche“. Über eine mögliche Rückkehr von Fink nach Basel wird bereits seit längerem diskutiert. Der 49-Jährige würde die Nachfolge des am Saisonende scheidenden Urs Fischer antreten. Fink war bereits zwischen 2009 und 2011 als Coach beim FC Basel tätig und gewann mit dem Klub zwei Meister- sowie einen Pokaltitel. Anschließend wechselte er für zwei Jahre zum HSV. Laut österreichischen und Schweizer Medien soll Finks bis 2019 datierter Vertrag mit der Wiener Austria eine Ausstiegsklausel für den FC Basel enthalten.

Ab den Achtelfinal-Partien morgen und Mittwoch dürfen HSV-Coach Markus Gisdol und seine Trainer-Kollegen im DFB-Pokal einen vierten Spieler einwechseln, wenn die Partie in die Verlängerung geht. Einem entsprechenden Pilot-Antrag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) stimmte das für Regeln zuständige International Football Association Board (IFAB) des Weltverbandes FIFA Anfang Dezember zu. „Wir sind froh, dass alle Vereine den sportlichen Nutzen dieser Regelung sehen. Wir haben die Belastung der Spieler im Blick. Die Trainer haben nun eine Möglichkeit mehr, diese zu steuern“, sagte der für den Spielbetrieb zuständige DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.