Er gehörte zuletzt zu den Schlüsselspielern unter Christian Titz, doch ob Aaron Hunt auch in der Zweiten Liga für den HSV spielen wird, ist weiterhin offen. Auch am Pfingstwochenende sprachen beide Parteien miteinander und trafen zumindest den Entschluss, weiter verhandeln zu wollen. Hunt, dessen Vertrag ausläuft, liegen sechs weitere Offerten vor, darunter zwei aus der Bundesliga. Wie die MOPO erfuhr soll Hannover 96 heißt auf die Dienste des Routiniers sein.

Albin Ekdal steht ein heißer Sommer bevor. Mit Schweden hat sich der Mittelfeld-Mann für die WM in Russland qualifiziert. Doch wie geht es für ihn beim HSV weiter? In Hamburg hat Ekdal noch einen Vertrag bis 2019. Doch die Zeichen stehen auf Trennung. Das ließ der 28-Jährige im Gespräch mit dem schwedischen „Expressen“ durchblicken: „Ich will in einer Topliga in Europa bleiben, wenn das möglich ist.“ Offenbar hat auch Ekdals Verlobte Camilla bei der Zukunftsplanung ein Wörtchen mitzureden. Sie fände zwar Gefallen am derzeitigen Leben, jedoch sei es für sie eine Belastung, ihm jeweils an einen neuen Wohnort zu folgen. In den letzten zehn Jahren wechselte Ekdal sechsmal seinen Arbeitgeber.

Wie geht es mit Kyriakos Papadopoulos weiter? Wie die MOPO bereits berichtete, ist dessen Herzensklub PAOK Saloniki stark an einer Verpflichtung interessiert. Doch nicht nur in Griechenland sind die Grätschen von „Papa“ bekannt, auch in Russland haben sich die Qualitäten des beinharten Verteidigers inzwischen herumgesprochen. So soll laut Informationen der Bild der Russland-Vierte FK Krasnodar ebenfalls heiß auf den 26-Jährigen sein. Ein erstes Ablöse-Angebot wurde offenbar angekündigt. Krasnodar hat sich für die Europa League qualifiziert.

PAOK Saloniki soll stark an einer Verpflichtung von Kyriakos Papadopoulos interessiert sein. Für „Papa“ wäre ein möglicher Wechsel vielleicht sogar die Erfüllung eines Kindheitstraums. Im MOPO-Interview aus dem vergangenen Sommer verriet der Grieche, dass er ein großer Fan von PAOK ist. Auf die Frage, ob er bei einem möglichen Treffer gegen einen seiner Ex-Vereine jubeln würde, antwortete der Verteidiger: „Ich juble immer, da können Sie sich aber ganz sicher sein. Ex-Verein hin oder her – der HSV ist mein Klub, für den gebe ich alles! Nur wenn wir gegen PAOK Saloniki spielen würden, könnte ich nicht jubeln. Ich bin PAOK-Fan!“

Zieht es Kyriakos Papadopoulos zurück in seine Heimat? Das berichtet zumindest das griechische Onlineportal Metrosport. Laut Informationen des Portals sei der griechische Erstligist PAOK Saloniki an den Diensten von „Papa“ interessiert. Mit dem schottischen Serienmeister Celtic Glasgow soll es zudem einen weiteren Interessenten geben. Beim HSV droht dem beinharten Verteidiger der Rauswurf. Papadopoulos hatte nach der Pleite gegen Berlin (1:2) Trainer Christian Sitz für dessen Aufstellung scharf kritisiert. Der Grieche schmorte erstmals seit seinem Wechsel zum HSV für 90 Minuten auf der Bank.

 

 

U21-Europameister Julian Pollersbeck  und Stammtorhüter Christian Mathenia könnten den HSV im Sommer verlassen. Während Pollersbeck offenbar von Frankfurt und Köln umworben wird, sollen englische Klubs ihr Interesse bei Mathenia hinterlegt haben. Gut für den HSV: Ein Ersatz soll derweil mit Raphael Wolf von Fortuna Düsseldorf bereitstehen. Das berichtet das Hamburger Abendblatt. Im Freundeskreis soll der Keeper bereits sein Interesse verraten haben. Kein Wunder, denn seine Familie lebt in Hamburg. Wolf: : „Ich fühle mich sehr wohl in Düsseldorf, aber natürlich ist und bleibt auch der HSV, mein erster Klub, immer besonders für mich.“ Beim HSV startete der gebürtige Münchner seine Profikarriere, machte aber sein Bundesligadebüt für Werder Bremen. Danach ging es nach Düsseldorf, wo der Schlussmann erheblichen Anteil am momentanen sportlichen Erfolg hat. Im Sommer könnte nun sein Weg zurück an die Elbe führen.

 

Obwohl es beim HSV im Sommer zu einem Neuaufbau kommen wird, sucht Törles Knöll sein Glück beim 1. FC Nürnberg. Der 20-jährige Angreifer wechselt ablösefrei zum Zweitliga-Spitzenreiter. „Ich habe lange darüber nachgedacht, wie es für mich weitergehen soll. Die Verantwortlichen in Nürnberg haben mir dann eine sportliche Perspektive aufgezeigt, die in meinen Augen besser zu mir passt als die des HSV. Ich hatte auch das Gefühl, mich noch einmal verändern zu wollen, um mich weiterentwickeln zu können. Ich bin mir sicher, dass ich das in Nürnberg kann“, wird Knöll auf der Internetseite des HSV zitiert.

Oha! Dennis Diekmeier (28) hat das ihm vorliegende Vertragsangebot vom HSV abgelehnt und wird den Volkspark im Sommer ablösefrei verlassen. Sein Berater Volker Struth (51) sagte der „Bild“: „Wir haben dem HSV bereits Anfang Dezember mitgeteilt, dass Dennis dieses Angebot aufgrund der Laufzeit nicht annehmen wird. Dennis hätte gerne langfristig in Hamburg unterschrieben und beim HSV seine Karriere beendet.“ Doch daraus wird jetzt nichts mehr – obwohl sich der dienstälteste HSV-Profi (seit 2010) an der Elbe eigentlich pudelwohl fühlt. Die HSV-Bosse um Heribert Bruchhagen und Sportchef Jens Todt boten Diekmeier allerdings nur einen Zweijahresvertrag an, der Rechtsverteidiger pochte auf eine Laufzeit von mindestens drei Jahren. Das wollten Bruchhagen und Todt partout nicht bewilligen. Nun hat der 28-Jährige dem HSV abgesagt und wird sich für einen anderen Klub entscheiden. Genügend Offerten aus der Bundesliga und dem Ausland sollen bereits vorliegen.

Es geht weiter in La Línea de la Concepción. Der HSV geht achtmal gewechselt. Raus sind Papadopoulos, van Drongelen, Douglas Santos, Waldschmidt, Salihovic, Kostic, Hahn und Wood. Neu in der Partie sind Mavraj, Jung, Sakai, Hunt, Ekdal, Ito, Arp und Holtby.