Nach dem 0:2 in Freiburg wird es für Schalke 04 sehr schwer, sich noch für die Europa League zu qualifizieren. Doch so lange es rechnerisch noch möglich ist, zeigt sich Trainer Markus Wenzierl kämpferisch: „Es werden noch zwei Spieltage gespielt, wo es sechs Punkte gibt. Dann wird abgerechnet.“ Ausgerechnet gegen den HSV wollen die Gelsenkirchener am Sonnabend ihre Charakterstärke unter Beweis stellen. Dem Vorwurf der Wettbewerbsverzerrung wollen sich die Königsblauen auf jeden Fall nicht aussetzen. „Es darf nicht der Eindruck entstehen, dass eine Mannschaft aus dem Niemandsland ein Spiel abgibt“, warnte Sportchef Christian Heidel.

Für den FC Augsburg geht es gegen den HSV nur noch um die Ehre und ein paar Plätze mehr oder weniger in der Tabelle. „Wir sind stolz darauf, dass es kein Endspiel gibt am letzten Spieltag“, sagte Trainer Markus Weinzierl. „Wir wollen gewinnen und die Saison abrunden.“ Für den (wohl scheidenden) Coach geht es aber auch um die bayerische Ehre. Der gebürtige Straubinger will die im Klassement nur einen Rang und zwei Punkte entfernten Ingolstädter abfangen. „Es ist ein Riesenunterschied, ob du auf Platz 10 oder 15 landest. Ich hoffe, dass wir Ingolstadt mit drei Punkten überholen, dass wir dadurch die zweite Kraft in Bayern in der Tabelle darstellen, so wie es sich gehört“, sagte Weinzierl.

Augsburgs Trainer Markus Weinzierl hat Respekt vor Pierre-Michael Lasogga: „Er ist ein starker Spieler, wir müssen auf der Hut sein. Solche Typen sind in einer Mannschaft auch wichtig.“  Es überrasche ihn nicht, dass der HSV eine gute Saison spiele. „Sie haben sich unter Labbadia stabilisiert.“ Ja-Cheol Koo ist leicht angeschlagen, ansonsten sind alle Augsburger fit für das letzte Spiel des Jahres. Weinzierl: „Es wird eine Riesenaufgabe für uns. Ich hoffe, dass der Akku noch hält. Wir wollen einen positiven Abschluss. Ich wünsche mir, dass mein Team gegen den HSV nochmal alles raushaut.“