Da ist er wieder, der Relegationsplatz… Während sich die Hamburger Profis im Volkspark auf die Partie morgen gegen Hoffenheim einstimmten, waren einige andere Kellerkinder im Einsatz: Freiburg besiegte Mainz mit 2:1, dadurch rutschte der HSV auf Rang 16. Werder Bremen verlor 0:2 bei RB Leipzig und bleibt als Vorletzter zwei Zähler hinter dem Liga-Dino zurück, der schon durch ein Remis gegen die TSG wieder auf Platz 15 klettern würde.

Super-Sieg für die U19 des HSV! Durch ein Last-Minute-Tor von Aaron Opoku hat das Team von Trainer Daniel Petrowsky das Topspiel der Junioren-Bundesliga gegen Werder Bremen mit 2:1 (1:1) gewonnen. Der Kapitän hatte zuvor schon mit einem Elfmeter zum Ausgleich getroffen. Die Hamburger haben als Tabellenführer nun sechs Punkte Vorsprung auf den Nordrivalen.

Eigentlich war schon alles klar, beide Parteien einig. Doch an einem wichtigen Detail scheiterte der Deal zwischen Coach Bruno Labbadia und Werder Bremen. Während die Klubführung den HSV-Retter von 2015 vorerst nur bis Saisonende verpflichten wollte, bestand Labbadia auf einen Vertrag bis 2019. Weil er damit auf taube Ohren stieß, ließ der Trainer die Verhandlungen platzen. Die Bremer machten daraufhin Interimslösung Florian Kohfeldt zumindest bis Hinrunden-Ende zum Chef.

Zweimal hatten sich die Verantwortlichen von Werder Bremen mit Bruno Labbadia getroffen, die Einigung war nah. Doch nun gaben sie den Ex-HSV-Trainer einen Korb und gaben bekannt, dass U23-Coach Florian Kohfeldt zumindest bis zur Winterpause für die Profis verantwortlich bleibe. Er hatte bei seinem Debüt in Frankfurt (1:2) verloren. Labbadia, im Sommer 2016 in Hamburg entlassen, bleibt also auf Jobsuche.

Weil der SC Freiburg zu Hause gegen den nächsten HSV-Gegner Schalke (1:1) verlor, kletterte der Liga-Dino durch das 3:1 über den VfB Stuttgart um einen Platz nach oben und steht nur als 15. im Klassement über dem Strich. Der Vorsprung auf die Breisgauer beträgt zwei Punkte, Werder ist als Vorletzter fünf Zähler hinten dran, Köln acht Punkte. Doch der FC spielt morgen (15.30 Uhr) gegen 1899 Hoffenheim.

Sie haben es nach der Entlassung von Alexander Nouri zunächst mit der internen Lösung probiert und U23-Trainer Florian Kohfeldt an die Linie gestellt. Nach der Niederlage in Frankfurt setzen die Macher von Werder Bremen nun ausgerechnet auf den HSV-Retter von 2015. Am Sonntag soll Bruno Labbadia als neuer Coach vorgestellt werden, einen Vertrag bis 2018 erhalten. Übrigens: Der Ex-Profi bleibt in Hamburg wohnen und wird täglich zum Training am Weserstadion pendeln.

Was auch immer morgen im Volkspark passiert, der HSV wird auch nach dem elften Spieltag zumindest weiter auf dem Relegationsplatz stehen. Werder Bremen verlor bei Eintracht Frankfurt mit 1:2 (1:2) und verpasste es somit, die Hamburger zu überholen. Der Rückstand auf den Liga-Dino beträgt nach wie vor zwei Zähler. Der HSV könnte durch einen Erfolg über die Schwaben auf fünf Zähler davonziehen.

Rutscht der HSV heute auf einen direkten Abstiegsplatz ab? Ausgerechnet Werder will dafür sorgen. Mit einem Sieg bei Eintracht Frankfurt (20.30 Uhr) würden die Bremer am Nordrivalen vorbeiziehen. Es ist das erste Spiel seit der Entlassung von Trainer Alexander Nouri, der von U23-Coach Florian Kohfeldt ersetzt wurde. Vermutlich ist er allerdings nur eine Übergangslösung, als heißer Kandidat gilt Bruno Labbadia.

Werder Bremen, Rivale des HSV im Abstiegskampf, hat Trainer Alexander Nouri entlassen. Das gab der Klub einen Tag nach dem 0:3 gegen den FC Augsburg bekannt. Die Entscheidung traf die Geschäftsführung „nach intensiven Gesprächen“ bereits am Sonntagabend. Auch Co-Trainer Markus Feldhoff wurde freigestellt. Der bisherige U23-Coach Florian Kohfeldt übernimmt die Vorbereitung auf die Partie am Freitag bei Eintracht Frankfurt, dann folgt die Länderspielpause. Als Nachfolger für Nouri wird der frühere HSV-Coach Bruno Labbadia gehandelt.

Mit einem Sieg hätte Werder den HSV auf einen Abstiegsplatz verdrängen können, doch die Bremer hatten die Rechnung ohne Michael Gregoritsch gemacht. Dem früheren Hamburger, von den Fans des Liga-Dinos liebevoll „Gregerl“ genannt, gelang beim 3:0 des FC Augsburg ein Doppelpack. Er steht nun bei fünf Saisontoren, zwei weniger als das gesamte HSV-Team., das auf dem Relegations-Rang bleibt.