Der frühere HSV-Trainer Thorsten Fink (50) ist mit Austria Wien in der Europa League gescheitert. Am letzten Vorrundenspieltag kamen die Österreicher gegen AEK Athen im heimischen Stadion nicht über ein 0:0 hinaus und mussten den Gästen aus Griechenland in der Gruppe D den Vortritt lassen. Die Wiener, bei denen Heiko Westermann verletzt fehlte, wären mit einem Sieg in die Zwischenrunde eingezogen. Fink hatte seinen Klub vor dem letzten Spiel wegen der Personalsituation kritisiert. „Man kann nicht von Meisterschaften und dem großen Verein Austria Wien reden, aber gleichzeitig so eine Kaderpolitik betreiben. Ich habe meine Ziele, ich muss nicht betteln, um hier zu sein“, sagte der Coach. Natürlich sei er froh, „bei einem guten Klub wie der Austria zu sein, aber ich muss nicht klammern.“

Beim HSV hat er viele Jahre die Knochen hingehalten und wurde zur Kult-Figur „HW4“, aktuell spielt Heiko Westermann in Österreich für Austria Wien. Morgen ist der Ex-Hamburger Studiogast bei „sky90“. In der Sendung von Moderator Patrick Wasserziehr wird Westermann sicher auch über die Entwicklung seines früheren Klubs sprechen.

Dieser Gegentreffer könnte noch verdammt teuer werden. Bis in die Nachspielzeit hinein führte Austria Wien in der Europa League bei AEK Athen mit 2:1, dann kassierten die von Thorsten Fink trainierten Österreicher noch den Ausgleich. Bitter für den Ex-HSV-Coach, der nach zwei Partien mit der Austria nur einen Zähler auf dem Konto hat. Heiko Westermann musste übrigens verletzungsbedingt weiterhin passen.

Am ersten Spieltag der Gruppenphase der Europa League hat Heiko Westermann mit Austria Wien einen schwarzen Abend gegen den italienischen Topklub AC Mailand erlebt. Beim 1:5 (0:3) wurde der Ex-HSV-Kapitän von Trainer Thorsten Fink schon nach 42 Minuten ausgewechselt. Auf der anderen Seite brillierte Hakan Calhanoglu mit dem Führungstreffer und zwei weiteren Torvorlagen.

Erstes Wiener Derby für Ex-HSV-Kapitän Heiko Westermann: Mit Austria und Trainer Thorsten Fink holte der 33-jährige Innenverteidiger ein 2:2 (0:1) bei Rapid. „HW4“ stand in der Startformation und spielte durch. In der Tabelle reichte es nur für einen kleinen Sprung vom letzten auf den vorletzten Platz, er war im dritten Spiel der erste Punkt.