Wie geht’s weiter in der Chefetage des HSV? Der Vertrag von Vorstands-Boss Heribert Bruchhagen läuft am Saisonende aus und bislang hält sich der 69-Jährige offen, ob er seine Option zieht und bis 2019 verlängert. „Wir brauchen jetzt keine Vorstands-Diskussion. Bis zum 15. Dezember konzentrieren wir uns ausschließlich auf Sport“, sagte er der „Bild“. Wie die MOPO weiß, wird Finanz-Vorstand Frank Wettstein intern bereits als Nachfolger gehandelt. Bruchhagen kümmert das nicht, er schaut auf den Keller-Krimi am Freitag in Freiburg: „Das Spiel ist jetzt das Wich­tigs­te. Wenn wir da ein Un­ent­schie­den holen oder ge­win­nen, haben wir ganz viel er­reicht. Die Schlagd­is­tanz nach unten muss immer ge­wahrt sein.“ Der HSV würde mit einem Erfolg auf fünf Punkte davonziehen.

Der HSV hat das abgelaufene Geschäftsjahr mit einem Minus von 13,4 Millionen Euro abgeschlossen, das geht aus dem Jahresabschlussbericht für 2016/17 hervor, den Finanzvorstand Frank Wettstein heute veröffentlichte. Die Verbindlichkeiten betragen 105,5 Millionen Euro, die erzielten Umsatzerlöse 122,1 Millionen Euro. Der HSV landete zum siebten Mal hintereinander in den Roten Zahlen. Für die Saison 2017/18 peilt der HSV ein ausgeglichenes Ergebnis an. Die Hamburger kalkulieren übrigens mit Rang zwölf am Ende der laufenden Saison, aktuell steht das Team von Markus Gisdol auf Platz 15.