Sieben Teams befinden sich aktuell im Abstiegskampf, den Zwölften Stuttgart (20 Punkte, 1:0 gegen Hertha BSC) und den Vorletzten HSV (15) trennen fünf Punkte. Die Hamburger (0:1 in Augsburg) verbockten ebenso wie Mainz (15. Platz, 17 Punkte, 2:3 in Hannover) den Rückrunden-Auftakt. Werder Bremen (16. Platz, 16 Punkte, 1:1 gegen Hoffenheim) und Freiburg (13. Platz, 20 Punkte, 1:1 in Frankfurt) starteten zumindest mit einem Remis. Heute sind Schlusslicht Köln (sechs Punkte) gegen Gladbach (15.30 Uhr) und der Liga-14. Wolfsburg (19 Punkte) in Dortmund (17.30 Uhr) im Einsatz.

Es ist verdammt eng im Tabellenkeller! Außer Schlusslicht Köln (erst sechs Punkte) stehen die gefährdeten Teams ganz dicht beieinander. Im Idealfall könnte der HSV (15 Punkte) heute sogar von Rang 17 auf 14 springen. Die Konkurrenten Bremen (15 Punkte/gegen Hoffenheim), Mainz (17/in Hannover), Stuttgart (17/gegen Berlin) und Freiburg (19/in Frankfurt) spielen alle heute parallel um 15.30 Uhr. Wolfsburg (19) muss morgen (18 Uhr) in Dortmund ran.

Überraschender Wechsel bei einem Kellerkonkurrenten des HSV: Der VfB Stuttgart holt Nationalstürmer Mario Gomez vom VfL Wolfsburg zurück! Der 32-Jährige hat bis 2020 bei seinem Heimatverein unterschrieben und soll drei Millionen Euro Ablöse gekostet haben.

Nicht nur der HSV (15. Platz, 15 Punkte) ist heute gegen Frankfurt gefordert, auch drei Konkurrenten im Abstiegskampf treten an: Den Anfang macht der VfL Wolfsburg (11. Platz, 18 Punkte) um 18.30 Uhr gegen RB Leipzig. Zeitgleich mit dem Liga-Dino spielen der SC Freiburg (16. Platz, 15 Punkte) gegen Mönchengladbach sowie Mainz 05 (14. Platz, 16 Punkte) gegen Borussia Dortmund mit Neu-Coach Peter Stöger.

Nachdem er vier Spiele wegen einer Oberschenkelverletzung verpasst hatte, stand Albin Ekdal zuletzt gegen Wolfsburg (0:0) wieder im Kader und kam in den Schlussminuten sogar zum Einsatz. Reicht es im Duell mit Eintracht Frabkfurt schon für mehr? Zuindest macht ihm Trainer Markus Gisdol Hoffnung: „Albin ist auf jeden Fall eine Option für die Startelf.“

Weil es gegen Wolfsburg nur zu einem (Gefrier-) Punkt reichte, ging der heiße Auftritt von Filip Kostic im Nord-Duell fast ein wenig unter. Dabei lieferte der Linksaußen des HSV im Volkspark richtig ab, schoss viermal selbst auf die Kiste und legte zudem fünfmal für einen Mitspieler auf. Kostic war als an neun der 13 Hamburger Torschüsse direkt beteiligt. Übrigens: Der VfL kam insgesamt nur auf zwei Abschlüsse.