Schon gegen Wolfsburg (0:0) musste der HSV auf Bobby Wood wegen einer Kniereizung verzichten. Gestern stand der US-Boy zwar bei der abschließenden Einheit wieder auf dem Platz, hatte anschließend aber wieder Probleme. Daher steht Wood heute nicht im Kader für das Spiel gegen Frankfurt, das 18-köpfige Aufgebot bleibt unverändert.

Das Knie bereitet Bobby Wood schon seit Monaten Sorgen, immer wieder klagt der US-Boy über eine mehr oder weniger schmerzhafte Reizung. Das Spiel gegen Wolfsburg (0:0) verpasste der Angreifer, auch morgen gegen Eintracht Frankfurt ist sein Einsatz gefährtet. Trainer Markus Gisdol kündigte eine „kurzfristige Entscheidung“ an, ob Wood in den Kader zurückkehren wird.

Bobby Wood steht seit Wochen in der Kritik, konnte nicht im Ansatz an seine starken Leistungen in der vergangenen Saison anknüpfen. Doch Trainer Markus Gisdol debkt gar nicht daran, den Stürmer fallenzulassen. Im Gegenteil, er glaubt weiter an den US-Boy: “ Ich war nicht unzufrieden mit seinen Leistungen in den letzten beiden Spielen. Er hat gut gearbeitet, hatte auch seine Chancen. Es ist wichtig, dass er diese hat. Dann ist es nur eine Frage der Zeit, wann er wieder trifft.“

Der frühere HSV-Profi und Aufsichtsrats-Anwärter Marcell Jansen vertraut für das Spiel in Freiburg voll und ganz auf die Hamburger Doppel-Spitze. „Die Par­tie beim Sport­club wird zum oft zi­tier­ten Sechs­punk­te-Spiel und zum Cha­rak­ter-Test. Mit einem Sieg kön­nen wir einen gro­ßen Schritt in der Ta­bel­le ma­chen“, schreibt er in seiner „Bild“-Kolumne und erklärt: „Ich denke, die Dop­pel­spit­ze mit Fiete Arp und Bobby Wood wie zu­letzt gegen Hof­fen­heim wird auch in Frei­burg funk­tio­nie­ren. Fiete hat geile Lauf­we­ge, geht toll in die Eins-ge­gen-eins-Du­el­le. Bobby macht viele Bälle fest, hat gegen Hof­fen­heim Selbst­ver­trau­en ge­tankt.“