Polzin über Pherais Kader-Aus: „Gibt Dinge, die für uns unverhandelbar sind“
Gegen den VfB Stuttgart (2:1) und Holstein Kiel (3:5 n.E.) fand sich Immanuel Pherai zweimal nicht im Kader des HSV wieder. Dahinter steckte mehr als nur ein fehlender Platz im Aufgebot, wie Cheftrainer Merlin Polzin am Freitag verriet. Zwar habe ihm etwa der Offensiv-Auftritt des Edeltechnikers im Testspiel gegen den FC Groningen (6:3) Mitte November gut gefallen, aber: „Es gibt auch in der Defensive gewisse Dinge, die für uns einfach unverhandelbar sind. Dann hat mir der Auftritt in Augsburg weniger gut gefallen, was gewisse Dinge auf dem Feld, aber auch das Drumherum anging. Da ist es mir einfach wichtig, klar mit ihm im Austausch zu sein“, monierte Polzin, ohne näher ins Detail zu gehen. „Wir haben klar darüber gesprochen. Er nimmt die Dinge an und hat versucht, sie dann auch ab Tag eins nach diesem Gespräch umzusetzen, und hat einen deutlich frischeren und fokussierteren Eindruck gemacht.“ Daher befinde sich Pherai inzwischen wieder „im Kreise derer, die in den Kader rutschen können“, so Polzin, der aber einschränkend auch auf das qualitativ wie quantitativ stark besetzte Mittelfeldzentrum verwies.
