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Fall Kuntz: HSV-Fans setzen klares Statement Zeichen

Die vergangene Woche wurde beim HSV von den Hintergründen der Vertragsauflösung mit Stefan Kuntz überschattet. Die „Bild“ hatte am vergangenen Wochenende berichtet, dass Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen den 63-Jährigen ursächlich für das Aus des ehemaligen Sportvorstandes gewesen seien. Vor dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach positionierte sich der HSV-Anhang nun klar und schlug sich dabei auf die Seite der betroffenen Mitarbeiterinnen. Auf einem Transparent auf der Nordtribüne prangte in großen Lettern: „Ob Block oder Vorstandsflur: Kein Platz für Übergriffe in unserem Verein.“ Auf einem weiteren Banner stand geschrieben: „Solidarität mit allen betroffenen HSV-Mitarbeiterinnen!“

Banner zur Solidarisierung mit den betroffenen Mitarbeiterinnen
Die HSV-Fans solidarisierten sich mit den betroffenen Mitarbeiterinnen. (Foto: MOPO/Simon Braasch)

Der HSV hatte die Trennung von Kuntz kurz nach Neujahr zunächst mit „persönlichen familiären Gründen“ erklärt.