„Krass“: Wieso HSV-Trainer Polzin nicht nach Köln schaut
Der HSV empfängt am Samstagabend den 1. FC Köln zum Bundesliga-Topspiel im Volkspark. Und Trainer Merlin Polzin ist gewillt, das Hinspiel vergessen zu machen. „Es ist ein Mitaufsteiger und ein Traditionsduell. Für beide Mannschaften geht es, wenn die Spiele weniger werden, das liegt in der Natur der Sache, um sehr viel“, erklärte er am Donnerstag vor Medienvertretern. „Ich kann aus der Ferne nur betrachten, was den FC und ihre Spiele angeht, was drumherum und mit einzelnen Spielern passiert. Das können wir sehen, aber wir können es nicht bewerten.“ All zu viel Aufmerksamkeit möchte der 35-Jährige dem „Effzeh“ nicht schenken. Für ihn sei es ohnehin „zweitrangig, was woanders stattfindet“.
Dennoch kam auch bei Polzin noch einmal die Erinnerung an das erste Aufeinandertreffen im November auf. „Im Hinspiel haben wir 1:4 verloren. Das war kein schöner Abend, unabhängig davon, wie es zustande gekommen ist und ob es so krass hätte ausfallen müssen, weil noch die ein oder andere Geschichte rund um das Spiel dazu beigetragen hat“, merkte er an. Fábio Viera und Immanuel Pherai hatten damals Gelb-Rot gesehen, was für reichlich Ärger sorgte. Jetzt sagt Polzin: „Wir sind auf jeden Fall gewillt, das Hinspielergebnis wettzumachen. Wir wissen, dass wir eine gute Leistung brauchen, und wir wissen, dass wir dafür sehr viel laufen müssen.“
