HSV-Profis: So schwierig ist der Fußball-Alltag im Ramadan
An diesem Donnerstagabend endet der Ramadan. Von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang haben Muslime in den vergangenen vier Wochen gefastet. Für Hochleistungssportler, die eigentlich auf eine ausgewogene Ernährung und regelmäßige Mahlzeiten angewiesen sind, birgt der Fastenmonat jedoch besondere Herausforderungen. Das gilt auch für die Fußball-Profis des HSV: „Um ehrlich zu sein – manchmal ist es sehr schwierig, da man schon sehr früh morgens isst und der Körper den Tag über dann keine Nahrung mehr bekommt“, erklärte Innenverteidiger Warmed Omari gegenüber Vereinsmedien. Gleichzeitig sei das Fasten auch eine Chance, „weil man sich in bestimmten Bereichen verbessern kann und gezwungen ist, diszipliniert und professionell zu handeln.“
Magou Doucouré von den HSV-Frauen meinte: „Man muss sehr organisiert sein, was Schlaf, Flüssigkeitszufuhr und Ernährung beim Fastenbrechen angeht. Aber mit guter Planung und Unterstützung durch den Staff des Vereins ist das auf jeden Fall machbar.“ Omari hilft dabei vor allem der Zusammenhalt mit den anderen Spielern im Team, die den Ramadan begehen: „Es hilft mir, zu wissen, dass wir beim Training dasselbe durchmachen, und wir unterstützen uns gegenseitig.“ Doucoures Fokus liege derweil vor allem darauf, „meine Energie über den Tag gut einzuteilen und mich am Abend richtig zu regenerieren.“
