Anteilsverkauf: HSV-Rivale Werder erhält Finanzspritze
Werder Bremen hat weitere Anteile seiner ausgegliederten Profiabteilung verkauft. Das Regionale Bündnis, das seit 2024 beim Bundesligisten investiert, weitete sein Engagement von 18 auf nun 19,39 Prozent aus. Dafür soll der Klub vier Millionen Euro erhalten haben. Neu im Kreis der Investoren sind die Unternehmer Klaus und Marcus Wittrock. „Dieses Engagement ist gerade in dieser für den Verein herausfordernden Zeit ein starkes Zeichen und ein Vertrauensbeweis in die handelnden Personen“, sagte Hubertus Hess-Grunewald, Präsident des SV Werder und Vorsitzender des Aufsichtsrates der Kapitalgesellschaft: „Die Geschäftsführung hat damit auch die Vorgabe des Hauptgesellschafters umgesetzt, weitere strategische Partner für Werder Bremen zu finden.“ Dass zukünftig weitere Anteile verkauft werden, scheint möglich. Werder hat sich auf ein Maximum von 24,9 Prozent festgelegt, das abgegeben werden kann. Die neue Finanzspritze erweitert den Handlungsspielraum des noch immer abstiegsgefährdeten Klubs. „Das erhöhte Eigenkapital ist in dieser Hinsicht sicher hilfreich, aber trotzdem brauchen wir weiterhin Transfererlöse“, sagte Filbry.
