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Im Keller-Vergleich: Wie hart ist das HSV-Programm tatsächlich?

Sieben Bundesliga-Spiele sind noch zu gehen, langsam aber sicher geht es im Abstiegskampf der Bundesliga um die Wurst. Die Gruppe der potenziellen Abstiegskandidaten ist groß, für die Teams bis einschließlich Platz neun, wo derzeit Union Berlin mit sieben Zählern Vorsprung auf den Relegationsplatz rangiert, erscheint eine Platzierung unter den letzten Drei im Bereich des Möglichen. Doch wie schwierig sind die Restprogramme der zehn potenziellen Abstiegskandidaten im Vergleich? Die MOPO hat die durchschnittliche Platzierung der verbleibenden Gegner für jedes Team berechnet. Das Ergebnis: Nur die Gegner des SV Werder Bremen stehen im Durchschnitt schlechter dar als die des HSV.

  1. Werder Bremen (derzeit Platz 14): 7,29
  2. Hamburger SV (Platz 12): 7,57
  3. VfL Wolfsburg (Platz 17): 8,57
  4. FC Augsburg (Platz 10): 9,43
  5. Borussia Mönchengladbach (Platz 13): 9,57
  6. 1. FSV Mainz 05 (Platz 11): 10
  7. 1. FC Köln (Platz 15): 10,14
  8. 1. FC Heidenheim (Platz 18): 10,43
  9. FC St. Pauli (Platz 16): 10,71
  10. Union Berlin (Platz 9): 13

Ein weiterer Nachteil des HSV: Ebenso wie Augsburg, Mainz, Köln, Wolfsburg und Heidenheim haben die Hamburger nur noch drei Heimspiele, alle anderen Konkurrenten dürfen noch viermal im eigenen Stadion antreten. Das Punkte-Polster von sechs Zählern auf Rang 16, das durch das im Vergleich zu den meisten Keller-Konkurrenten deutlich bessere Torverhältnis garniert wird, darf alle Hamburger dennoch optimistisch auf den Endspurt schauen lassen.