Ex-Trainer gesteht: „Hatte ernsthafte Sorgen um den HSV“
30 Punkte nach 27 Spielen und sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsplatz: Der HSV ist auf einem guten Weg Richtung Klassenerhalt. Noch zu Saisonbeginn hätten diese Entwicklung viele wohl nicht für möglich gehalten. Hinter den Hamburgern lag eine nach Ergebnissen schwache Vorbereitung, an den ersten Spieltagen der Bundesliga-Saison setzte es üble Pleiten gegen St. Pauli (0:2) und Bayern München (0:5). Prompt machte sich im Umfeld des Klubs die Angst um den direkten Wiederabstieg breit – auch bei Ex-Trainer Armin Veh: „Nach den ersten Spielen habe ich mir ernsthafte Sorgen um Hamburg gemacht. Da hat nicht viel zusammengepasst“, erinnert sich der 65-Jährige in der „Bild“.
Inzwischen blickt der ehemalige HSV-Coach (2010 bis 2011) jedoch optimistischer auf seinen Ex-Arbeitgeber: „Nun hat sich der HSV stabilisiert. Sie haben teilweise ordentlichen Fußball gezeigt. Die große Leidenschaft und die Konterstärke beim HSV gefallen mir sehr. Mit Stars wie Spielmacher Fabio Vieira oder dem starken Luka Vuskovic besitzen sie Unterschiedsspieler, auf die andere Teams im Abstiegskampf nicht zurückgreifen können.“ Auch von Trainer Merlin Polzin ist Veh angetan: „Er wirkt bodenständig, angenehm unaufgeregt. Ich habe aus seinem Munde noch nichts Unüberlegtes oder gar Dummes gehört.“ Mit Blick auf den Klassenerhalt hält Veh das kommende Spiel gegen den FC Augsburg für richtungsweisend: „Der FC Augsburg ist nicht übermächtig. Sollte der HSV die Begegnung gewinnen, bin ich überzeugt, dass sie den Klassenerhalt schaffen.“
