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HSV-Profi Remberg überrascht: „Damals war ich echt schüchtern“

Auf dem Platz wirkt Nicolai Remberg wie der geborene Leader. Einer, der vorangeht und keine Scheu vor harten Zweikämpfen hat. Das scheint jedoch nicht immer so gewesen zu sein. „Damals war ich echt schüchtern, kein Draufgänger“, berichtete „Rambo“ in den „Westfälischen Nachrichten“. Dass sich das mittlerweile geändert hat, zeigt sich nicht nur auf dem Platz, sondern auch nach den Spielen. „Jetzt bedankt sich mittlerweile unsere Medienabteilung, wenn ich unsere Termine übernehme. Ich mache das inzwischen echt gern.“ Remberg versuche, mit seiner „lockeren Art authentisch zu sein und mich nicht zu verstellen“.

Nicolai Remberg wird die Gelbe Karte gezeigt
Nicolai Remberg erhielt gegen den BVB seine zehnte Gelbe Karte der Saison (Foto: IMAGO / Maximilian Koch).

Von einer „lockeren Art“ kann man zumindest auf dem Platz nicht sprechen. Als erster Profi der Liga erreichte Remberg im vergangenen Spiel gegen Borussia Dortmund seine zehnte Gelbe Karte. Damit muss der 25-Jährige bereits seine zweite Gelbsperre der Saison absitzen und fehlt für das wichtige Spiel gegen den FC Augsburg.