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HSV-Konkurrent Wolfsburg bereitet sich auf Abstiegsszenario vor

Der VfL Wolfsburg befindet sich weiterhin in großen Abstiegssorgen. Auch der Trainerwechsel zu Dieter Hecking scheint nicht viel gebracht zu haben, schließlich verloren die Niedersachsen gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Werder Bremen vor der Länderspielpause mit 0:1. Wie die „Sport Bild“ berichtet, planen die Wölfe deswegen nun wohl schon, wie es bei einem Abstieg in die 2. Liga weitergehen würde. Demnach würde das Sponsoring von VW auch im Unterhaus gelten, allerdings mit 20 Prozent weniger als noch in der ersten Liga – insgesamt also noch mit rund 60 Millionen Euro. Damit würden die Wolfsburger sicherlich immer noch den größten Etat in der 2. Liga haben, das Ziel dürfte daher der Wiederaufstieg sein. Gleichzeitig müsse auch die Suche nach einem neuen Sportdirektor forciert werden. Seit der Entlassung von Peter Christiansen ist diese Position beim VfL unbesetzt. Und auch auf der Trainer-Position würde sich demnach etwas tun. Hecking soll wohl in keinem Fall Trainer bei den Niedersachsen bleiben, stattdessen wirft die „Sport Bild“ Namen wie Lukas Kwasniok oder Stefan Leitl als Nachfolger in den Raum.

Die Verträge aller Profis würden wohl auch für die 2. Liga gelten, trotzdem würde es bei einem Abstieg Anpassungen geben, was das Gehalt angeht. Die VfL-Profis müssten dann auf bis zu 40 Prozent verzichten. Momentan steht der VfL Wolfsburg mit drei Punkten Rückstand auf den Relegationsrang auf Platz 17. Der HSV hat neun Punkte Vorsprung auf die „Wölfe“.