„Wir wären handlungsfähig“: Werder-Boss spricht über Abstieg
Vier Punkte vor dem Relegationsrang und sieben vor einem direkten Abstiegsplatz steht HSV-Nordrivale Werder Bremen sieben Spieltage vor Schluss, zuletzt gelangen der Mannschaft unter ihrem neuen Trainer Daniel Thioune drei Siege in vier Spielen. Dennoch ist der Klassenerhalt nicht gesichert, weshalb sich Geschäftsführer Klaus Filbry nun in einem Interview mit Fragen zu einem möglichen Abstieg konfrontiert sah. Dieser wäre „finanziell nicht mit dem von vor fünf Jahren vergleichbar“, sagte Filbry der „Bild“ mit Blick auf den bisher letzten Gang der Bremer in die zweite Liga. „Damals kam nämlich noch Corona hinzu. Wir müssten zwar Mindereinnahmen von 45 bis 50 Mio. Euro hinnehmen“, erklärte er, „würden die Auflagen der DFL aber problemlos erfüllen. Und wir wären immer noch so handlungsfähig, dass ein direkter Aufstieg möglich wäre. Trotzdem: Wir wollen die Klasse unbedingt halten!“ Filbry gab sich zuversichtlich, dass dies gelingt. „Ich glaube an den Kader, das Trainer-Team und an die Fans. Jeder hat den Kampf um den Klassenerhalt spätestens seit dem Heidenheim-Spiel (2:0-Sieg, Anm. d. Red.) voll angenommen. Der Schulterschluss mit den Fans war für mich der Punkt, wo ich dachte: Jetzt hat’s jeder begriffen.“
