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Im Weserstadion: HSV-Profi freut sich auf die Pfiffe der Bremer

Nachdem der 3:2-Hinspielerfolg der Hamburger im Nordderby gegen Werder Bremen abgepfiffen worden war, hatte HSV-Profi Nicolai Remberg provokant vor der Werder-Bank gejubelt und damit eine Rudelsituation ausgelöst. Vor dem Rückspiel am Samstag (15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) ist dem 25-Jährigen deswegen durchaus klar, dass das im Weserstadion ein Nachspiel haben könnte. Ein Problem hat er damit aber eigentlich nicht, wie er im Interview mit Sky erklärte. „Klar bekommt man da etwas ab, und natürlich merkt man sich solche Dinge. Aber mich pusht das eher. Ich gehe nicht mit Wut ins nächste Spiel, sondern mit zusätzlicher Energie“, so der Dauerbrenner im Hamburger Mittelfeld, der sich sogar schon auf die zu erwartende feindselige Stimmung im Weserstadion freut. „Ich mag das, wenn die Gegner einen auspfeifen. Das gibt mir noch mal einen extra Push. Ich habe grundsätzlich ein gutes Energielevel vor Spielen, aber solche Situationen bringen noch mal ein paar Prozent mehr“, verrät Remberg. Durchaus zu erwarten, dass es am Samstagnachmittag also nicht nur auf den Rängen etwas hitziger wird: „Auf dem Platz kann ich schon emotional sein. Aber vorher halte ich mich eher zurück. In den letzten Jahrzehnten war das vielleicht anders – heute wird alles sofort über Social Media verbreitet.“ Deswegen solle man sich auf seine Leistung konzentrieren, findet Remberg. Und die will er bringen, um für den HSV im Abstiegskampf drei wichtige Punkte zu holen.