„Kann das einordnen“: Glaubt HSV-Torwart Heuer Fernandes an die WM-Nominierung?
In den letzten Wochen hat die Torwart-Diskussion um Manuel Neuer die Schlagzeilen beherrscht. Viele Experten fordern, dass der 40-Jährige für die WM im kommenden Sommer ins DFB-Tor zurückkehren sollte. HSV-Torwart Daniel Heuer Fernandes, der in den vergangenen Wochen und Monaten auch mehrfach in den Kandidatenkreis der deutschen Nationalmannschaft gerückt wurde, beobachtet diese Torwart-Debatten rund um eine mögliche WM-Nominierung jedoch nur aus der Distanz. „Natürlich schmeichelt einem so eine Diskussion. Die kommt ja nur auf, wenn man davor einen guten Job gemacht hat“, so der 33-Jährige im Interview mit dem „Hamburger Abendblatt“. Aber die Nummer eins der Hamburger weiß auch: „Es ist eine mediale Diskussion. Vom DFB habe ich zuletzt gehört, als ich 2021 als Trainingstorhüter im Volkspark dazustoßen durfte, weil Manuel Neuer und Marc-André ter Stegen ausfielen. Da habe ich einmal mit dem Nationalteam trainiert. Das war eine überragende Erfahrung“, erinnert sich Heuer Fernandes. Kontakt zu Nationaltrainer Julian Nagelsmann oder dem DFB hat es seitdem wohl nicht mehr gegeben. „Wenn ich medial in diese Rolle geschrieben werde, dann freue ich mich über das Lob. Aber ich kann das einordnen – bleibe in meinem Einflussbereich und will mit Leistung beim HSV vorangehen, damit wir unsere Ziele erreichen“, erklärt der HSV-Keeper.
