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So bewertet HSV-Trainer Polzin die Sperre von Co Favé

Für den Satz „Du bist nervös, wie auf Pauli“ soll HSV-Co-Trainer Loic Favé am vergangenen Wochenende bei der 1:3-Derbypleite gegen Werder Bremen die Rote Karte gezeigt bekommen haben. Damit wird er den Hamburgern beim Topspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim (Samstag, 18.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) an der Seitenlinie fehlen. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel hat Merlin Polzin nun über das Fehlen seines Co-Trainers geredet. „Erst mal wird es deutlich ruhiger hinter mir, weil Loic immer sehr viele gute Hinweise hat, wie wir unser Spiel dann auch gestalten können“, so Polzin. Aber auch abgesehen vom inhaltlichen Mehrwert, den Favé an der Seitenlinie bringt, hat das Fehlen einen Einfluss auf den HSV-Trainer: „Natürlich sind wir nicht nur ganz enge Trainerkollegen, sondern auch gute Freunde, und deshalb fehlt es mir natürlich, dass er nicht da ist. Das ist erst mal kein schönes Gefühl, aber er hat in Mainz auch schon nicht neben mir sitzen können und hat dann einen anderen Weg gefunden, uns zu helfen.“ Das einmalige Fehlen dürfte auf der HSV-Bank also nicht allzu viele Probleme bereiten. „Wir haben jetzt sehr viel vorher gesprochen und deswegen bin ich trotzdem gut vorbereitet“, findet Polzin, der sich aber trotzdem freut, dass sein Co-Trainer in einer Woche gegen Eintracht Frankfurt wieder hinter ihm auf der Bank sitzt.