Uhr -

„Offene Gespräche“: Ex-HSV-Boss muss Drittligist verlassen

Viereinhalb Jahre Vereinszugehörigkeit sind im modernen Fußball eine sehr lange Zeit. Eine Zeit, die nun für Ex-HSV-Boss Dietmar Beiersdorfer als Geschäftsführer beim FC Ingolstadt zu Ende gegangen ist. Das bestätigten die Schanzer am Montagmittag. Auf der Vereinshomepage heißt es, das sei das Ergebnis „offener Gespräche über die zukünftige Ausrichtung des Klubs“. Präsident Peter Jackwerth lobte den 62-Jährigen für seine getane Arbeit. „Didi ist in einer herausfordernden Phase zu uns gestoßen und hat die damalige Neuausrichtung unseres Klubs maßgeblich mitgestaltet“, erklärte er. „Leider hat sich die Entwicklung zuletzt nicht wie erhofft dargestellt.“ Am Wochenende setzte es eine 3:5-Pleite gegen den FC Erzgebirge Aue.

Beiersdorfer beschreibt die vergangenen Jahre als „eine sehr prägende Zeit, in der mir der Klub extrem ans Herz gewachsen ist“. Zwei Spieltage vor Schluss haben die 04er den Klassenerhalt schon sicher. „Umso dankbarer bin ich für das Vertrauen, das ich in den viereinhalb Jahren spüren durfte, sowie für die stets gute Zusammenarbeit mit den Gremien, den Mitarbeitenden, den Trainern und der Mannschaft sowie dem gesamten Umfeld. In gemeinsamen Gesprächen haben wir zusammen die Entscheidung getroffen, dass sich unsere Wege im Zuge der weiteren Ausrichtung des Klubs ab sofort trennen werden“, so Beiersdorfer in seinem Statement.