Bericht: HSV jagt Mittelfeld-Talent – Bundesliga-Konkurrenz
Seit dem vergangenen Samstag und dem 2:1-Erfolg in Frankfurt kann Claus Costa für ein weiteres Jahr in der Bundesliga planen. Dabei lässt der HSV-Sportdirektor den Blick offenbar auch nach Schweden schweifen: Wie das „Abendblatt“ berichtet, haben die Hamburger Interesse an einer Verpflichtung des dänischen Mittelfeldspielers Silas Andersen vom BK Häcken. Demnach hätte der HSV den 21-Jährigen bereits im Winter gerne an Bord geholt, mangels Umsetzbarkeit fiel die Wahl am Ende jedoch stattdessen auf Albert Grønbæk. Das Interesse sei in der Folge aber nicht abgeebbt, so dass im Sommer ein neuer Anlauf folgen könnte. Zum Sparpreis wäre Andersen jedoch nicht zu haben: Seinen Marktwert taxiert das Portal „transfermarkt.de“ zwar „nur“ auf zwei Millionen Euro, angesichts eines laufenden Vertrages bis 2029 könnten dem Bericht zufolge aber eher vier bis sechs Millionen Euro fällig werden.

Andersen, geboren in Kopenhagen, ist dänischer U21-Nationalspieler (sieben Länderspiele) und beim schwedischen Pokalsieger Häcken absolut gesetzt. Seine fußballerische Ausbildung genoss er beim FC Kopenhagen (bis 2021) und Inter Mailand (2021 bis 2023), ehe er seine ersten Profi-Schritte beim FC Utrecht ging und im Januar 2025 schließlich zu Häcken wechselte. Dort kam er seither bereits in 53 Pflichtspielen zum Einsatz. Andersen zeichnet sich vor allem durch seine Flexibilität aus, der 1,90-Meter-Mann kann in der Innenverteidigung agieren, aber auch eine defensivere Rolle im Mittelfeldzentrum übernehmen. Mit seinen Stärken sei er eine Mischung aus Nicolai Remberg und Albert Sambi Lokonga, heißt es in dem Bericht.
Alleine ist der HSV mit seinem Interesse jedoch nicht: Der 1. FC Köln, so berichtete es damals das schwedische „Tipsbladet“, soll im Januar bereits mit einer Offerte über vier Millionen Euro abgeblitzt sein, damals habe Häcken sieben Millionen Euro gefordert. Auch das Interesse der Domstädter ist offenbar ungebrochen, zuletzt brachte der „Express“ Andersen erneut beim „Effzeh“ ins Spiel.
