Bittere Entscheidung für Ex-HSV-Profi Karabec
In der Aufstiegssaison hatte sich Adam Karabec in die Herzen der HSV-Fans gespielt. Drei Tore und acht Vorlagen steuerte er zum lang ersehnten Gang in die erste Liga bei. Entgegen dem Wunsch vieler Fans unterschrieb der Tscheche im Anschluss an seine Leihe jedoch keinen festen Vertrag in Hamburg, sondern wechselte stattdessen – abermals per Leihe – zu Olympique Lyon. Dort folgte eine durchwachsene Saison: Nach einem starken ersten Saisondrittel, in dem Karabec regelmäßig in der Startelf stand und vor allem in der Europa League ansprechende Leistungen zeigte, baute er deutlich ab. Im laufenden Kalenderjahr stand Karabec in der Ligue 1 nur noch zweimal in der Startelf, insgesamt kommt er in der französischen Beletage nur auf einen Treffer. Kurzum: Ein Empfehlungsschreiben für eine Festanstellung liest sich anders. Das sieht offenbar auch OL so und nimmt laut der renommierten Sportzeitung „L’Equipe“ Abstand von der 3,5 Millionen Euro schweren Kaufoption. Da eine Wiedereingliederung bei Stammklub Sparta Prag ebenfalls unwahrscheinlich erscheint, deutet vieles darauf hin, dass sich der 22-Jährige einen neuen Arbeitgeber suchen muss.
