„70 reicht nicht“: HSV-Boss Huwer mit gewagter Vuskovic-Prognose
Sowohl die Fans als auch die Verantwortlichen im Volkspark würden wohl alles dafür geben, dass Luka Vuskovic noch eine Saison beim HSV bleiben würde. Seit Sonntag ist dieses Szenario aber in weite Ferne gerückt, als der Kroate selbst bestätigte, dass er den Verein wohl verlassen werde. Doch wie geht es im Sommer weiter? Auch Spitzenklubs wie der FC Barcelona sollen um den Jungstar buhlen. Und die Preise stoßen in immer astronomischere Regionen vor. HSV-Finanzchef Eric Huwer gibt den Spekulationen im Gespräch mit dem NDR neue Nahrung. „Meine Prognose ist, dass 70 Millionen Euro Ablöse für ihn nicht reichen werden“, sagt er voraus.
Der aktuelle Marktwert des Innenverteidigers liegt bei 60 Millionen Euro (laut transfermarkt.de). Für den HSV ist das aktuell nicht machbar. Aber Huwer ergänzt: „Er weiß: Wenn es eine Möglichkeit gibt, sind wir da und empfangen ihn mit offenen Armen.“ Der 42-Jährige würde sich sehr darüber freuen, wenn die beiden Vuskovic-Brüder in der kommenden Spielzeit gemeinsam für den HSV verteidigen würden. Was Luka angeht, ist aber auch Huwer bewusst, dass die Rothosen sportlich gesehen für ihn wohl nur eine Zwischenstation waren: „Er ist jetzt vielleicht auch an einem Punkt, an dem er den nächsten Schritt machen möchte.“
