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„Das wäre naiv“: So plant der HSV die Zukunft mit Mario Vuskovic

Die ersten Wochen der neuen Saison wird der HSV gänzlich ohne Mario Vuskovic bestreiten müssen, ab Mitte September allerdings darf der derzeit noch wegen EPO-Dopings gesperrte Abwehrmann wieder im Volkspark trainieren. Und ab Mitte November ist er dann auch wieder spielberechtigt. Aber: Wie schnell kann der ältere Vuskovic-Brüder auf dem Platz wirklich wieder eine Hilfe sein? „Mario hat einen festen Platz in unseren Gedankengängen“, betont Claus Costa und schränkt im Interview mit dem „Abendblatt“ zugleich ein: „Aber natürlich wissen wir nicht, in welcher Verfassung er zurückkommt. Ich kenne keine Vergleichsfälle, aus denen man Rückschlüsse ziehen kann.“ Seit mittlerweile dreieinhalb Jahren darf der mittlerweile 24-Jährige nur individuell trainieren. Er tut alles dafür, um bei seinem Comeback so fit wie möglich zu sein. Unabhängig davon betont Costa: „Wir können den Tag kaum erwarten, an dem er wieder trainieren und spielen kann.“ Dennoch ordnet der HSV-Sportdirektor ein: „Da er aber erst Ende des Jahres wieder einsatzfähig ist, können wir die Kaderplanung nicht nach ihm ausrichten. Das wäre naiv.“ Im Sommer wird der HSV daher auf der Suche nach externer Verstärkung für die Abwehr sein.