Verliert HSV-Rivale Werder seine Lebensversicherung?
Hinter dem SV Werder Bremen liegt eine Saison zum Vergessen. Mit einer 0:2-Heimniederlage gegen Borussia Dortmund, auf Platz 15 und mit letztlich nur drei Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz beendeten die Hanseaten am Samstag ihre Spielzeit. Eine der wenigen Konstanten im Bremer Spiel war Mittelfeld-Motor Jens Stage. Der Vize-Kapitän avancierte mit zehn Treffern zum mit Abstand besten Torschützen der Mannschaft, nicht zuletzt der HSV wurde bei der 1:3-Derbypleite im April Zeuge der besonderen Qualitäten des damaligen Doppelpackers.
In der kommenden Saison müssen die Bremer jedoch möglicherweise ohne ihren dänischen Führungsspieler auskommen. Nach dem Spiel gegen Dortmund vermied Stage ein klares Bekenntnis: „Ich muss schauen, was im Sommer passiert, werde das mit meiner Familie und mit meinem Berater besprechen. Ich bin hier glücklich, aber im Fußball weiß man nie. Es ist nichts ausgeschlossen“, wird der 29-Jährige von der „Bild“ zitiert. „Für mich ist wichtig, dass der Verein in die richtige Richtung geht. Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder wechsle ich zu einem neuen Verein oder ich bleibe für viele Jahre noch hier.“ Stage verlangt also eine aussichtsreiche sportliche Perspektive, die man ihm in Bremen aufzeigen möchte: „Ich würde gerne mit ihm weiterarbeiten. Wir müssen für uns werben, damit er sich für unseren Weg entscheidet“, erklärte Trainer Daniel Thioune.
