Auch gegen den HSV ausgepfiffen: Konkurrent wirft Trainer raus
Spätestens mit der Niederlage gegen den zu diesem Zeitpunkt formschwachen HSV kippte die Stimmung endgültig, bei der 1:2-Niederlage am 32. Spieltag gab es mehrfach Pfiffe gegen Team und Trainer. Doch auch insgesamt stand das Engagement von Albert Riera bei Eintracht Frankfurt nie unter einem guten Stern. Die Konsequenz: Nach nur etwas mehr als drei Monaten gab der Klub am Sonntagabend die Trennung von Riera bekannt. Die Trennung galt schon zuvor als wahrscheinlich: Riera fehlte im Umfeld jeglicher Rückhalt, zudem verpasste die Eintracht erstmals seit sechs Jahren die Qualifikation für den Europapokal.
„Nach intensiven Gesprächen sind wir gemeinsam zu der Entscheidung gekommen, die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung zu beenden“, sagte Sportvorstand Markus Krösche, der zuletzt bereits immer wieder ein Bekenntnis zum Spanier vermieden hatte. Riera und sein Team hätten „durch ihre akribische Arbeit wertvolle Impulse gegeben", so Krösche, „gleichzeitig sind wir nach einer offenen und ehrlichen Analyse der sportlichen Entwicklung zu dem Schluss gekommen, dass wir zur kommenden Saison einen anderen Weg einschlagen möchten.“
„Der Klub und ich haben einvernehmlich entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, sagte Riera: „Ich übernehme als Trainer die Verantwortung für die sportlichen Ergebnisse, und mein einziger Fokus lag in dieser Zeit darauf, die Mannschaft zu verbessern und erfolgreich zu machen.“
