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Ganz bitterer Saison-Abschluss für Ex-HSV-Profi Karabec

Auf dem Papier war Adam Karabec im vergangenen Sommer ein großer Karriereschritt gelungen. Aus dem deutschen Unterhaus, wo der Tscheche in der Aufstiegssaison des HSV mit elf Scorerpunkten auf sich aufmerksam gemacht hatte, ging es zum französischen Topklub Olympique Lyon. Gut neun Monate später muss konstatiert werden: Tatsächlich war der Schritt zu OL für Karabec‘ Karriere eher ein Bremsklotz. Nach einer vor allem auf internationalem Parkett vielversprechenden Hinrunde war der Offensivmann immer seltener gefragt, spätestens nach dem Aus in der Europa League war auch in der Rotation, von der er zuvor stark profitiert hatte, kein wirklicher Bedarf mehr für Karabec. Den Tiefpunkt erreichte seine Zeit in Lyon nun im Saison-Endspurt: War Karabec zuvor immerhin Stammgast im Kader, wurde er von Trainer Paulo Fonseca an drei der letzten vier Spieltage nicht einmal mehr ins Spieltagsaufgebot berufen. Dass OL von der 3,5 Millionen Euro schweren Kaufoption keinen Gebrauch machen würde, war bereits Anfang des Monats durchgesickert. Stattdessen deutet vieles darauf hin, dass sich der 22-Jährige in diesem Sommer erneut einem neuen Arbeitgeber anschließen wird.