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HSV verabschiedet sechs Spieler – und lässt Hintertür offen

Im Rahmen der letzten beiden Spieltage verzichtete der HSV bewusst auf die Verabschiedung einzelner Spieler, stattdessen kommunizierte der Klub am Montagmittag eine Reihe von Abgängen: Wie der HSV mitteilte, werden die sechs Leihspieler Fábio Vieira (FC Arsenal), Luka Vuskovic (Tottenham Hotspur), Giorgi Gocholeishvili (Shakhtar Donetsk), Albert Grönbaek (Stade Rennes), Philip Otele (FC Basel) und Damion Downs (FC Southampton) zu ihren Stammvereinen zurückkehren. „Wir möchten uns ausdrücklich bei allen sechs Akteuren für ihre Leistungen und ihren Einsatz im Zeichen der Raute bedanken“, wird Sportdirektor Claus Costa zitiert. „Fabio und Luka stechen als absolute Leistungsträger der abgelaufenen Saison sicherlich heraus, zugleich haben alle Leihspieler ihren Anteil daran, dass wir im ersten Jahr unserer Bundesliga-Rückkehr das Saisonziel vorzeitig erreicht haben. Sie haben sich dabei auf und abseits des Platzes mit hoher Identifikation in die Mannschaft und den Klub eingebracht.“

Eine Hintertür ließ Costa aber offen, indem er sagt: „Im Hinblick auf eine mögliche Zukunft beim HSV werden wir in den kommenden Tagen Gespräche mit den unterschiedlichen Parteien führen.“ Dabei dürften vor allem die Drähte nach Frankreich und England glühen: Grønbæk und Vieira wussten im Volkspark zu überzeugen, die Kaufoptionen über fünf respektive 20 Millionen Euro möchte bzw. kann sich der HSV jedoch nicht leisten. Nachverhandlungen mit den jeweiligen Klubs sollen den Preis drücken. Eine Weiterbeschäftigung von Vuskovic würde der HSV ebenfalls mit Kusshand nehmen, die Chancen liegen jedoch im mikroskopischen Bereich. Downs und Gocholeishvili haben unterdessen keine Zukunft in der Hansestadt, gleiches gilt aller Voraussicht nach auch für Otele.