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In diesen Situationen wurde beim HSV „Tacheles geredet“

Der HSV hat in seiner ersten Saison nach der Bundesliga-Rückkehr letztlich souverän den Klassenerhalt eingetütet. Das lag offenbar auch an einer offenen Kommunikation hinter den Kulissen. In „herausfordernden Situationen“ habe man im Saisonverlauf stets die Ruhe bewahrt, lobte Vorstand Eric Huwer im Interview mit dem „kicker“. Er denke dabei etwa an den enttäuschenden Saisonstart oder aber die Derby-Niederlage im Rückspiel gegen Werder Bremen (1:3), in der der HSV drei Rote Karten sah und so nach außen kurzzeitig den Eindruck vermittelte, die Nerven zu verlieren. „Wir haben intern Tacheles geredet, weil wir alle eine Ebene zueinander geschaffen haben, dass wir diese Dinge sehr offen und ehrlich ansprechen können, nach außen aber nie Unruhe aufkommen lassen. Wir sind nie von unserem Weg abgekommen“, so Huwer.

Zweifel seien ihm dabei zu keinem Zeitpunkt gekommen: „Natürlich war die Sommervorbereitung schwierig, aber wir wussten immer, wo wir hinwollten. Dass der Weg des Umbruchs richtig war; dass wir auf die drei Top-Spieler Fabio Vieira, Albert Sambi Lokonga und Luka Vuskovic lange warten müssen.“ Ähnlich sei es nach dem Bremen-Spiel gewesen: „Wir haben mit den drei Roten Karten in Bremen ein Bild von Nervosität nach außen vermittelt, das ich intern gar nicht wahrgenommen habe. Genau das haben wir dann auch sehr deutlich angesprochen.“