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Wachablösung durch St. Pauli? HSV-Boss: „Hat uns gekitzelt“

Der HSV ist letztlich souverän in der Liga geblieben, der FC St. Pauli direkt abgestiegen, das ist das Ergebnis am Saisonende. Nach dem dritten Spieltag wäre die Prognose der meisten Fans vermutlich eher umgekehrt ausgefallen: Damals standen die Kiezkicker nach einem starken Saisonstart mit sieben Zählern auf Rang vier, während die Hamburger mit nur einem Punkt einen Abstiegsplatz belegten. Zudem hatte St. Pauli das Stadtderby im Volkspark mit 2:0 für sich entschieden. Schnell war von der endgültigen Wachablösung in der Stadt die Rede. Ein Eindruck, der sich im folgenden Saisonverlauf nicht bestätigen sollte. Gegenüber dem „kicker“ wollte Eric Huwer die Bedeutung der Hierarchie in der Stadt jedoch nicht überbewerten: „Wir sind rein tabellarisch sogar die Nummer eins im Norden, aber ich sage ganz deutlich: Es geht allein um unser Abschneiden. Würde St. Pauli vor uns stehen, wären wir mit unserem erreichten Tabellenplatz als Aufsteiger trotzdem zufrieden.“ Gleichzeitig machte der 42-Jährige kein Geheimnis daraus, dass die öffentliche Wahrnehmung einer Verschiebung der Machtverhältnisse in Hamburg eine Motivation für den HSV war: „Die Schlagzeilen haben uns gekitzelt, sie waren ein Antrieb.“