Doch nicht Hannover: Ex-HSV-Trainer warf Aufzeichnungen weg
Beinahe hätte es in der Relegation um den Bundesliga-Verbleib oder -Aufstieg ein niedersächsisches Derby gegeben. Nachdem sich der VfL Wolfsburg am Samstag mit Trainer Dieter Hecking mit einem 3:1 gegen den FC St. Pauli auf Platz 16 gerettet hatte, verspielte Hannover 96 am Sonntag jedoch noch eine 3:2-Führung gegen den 1. FC Nürnberg in der Schlussphase. „Ich habe die 96-Aufzeichnungen weggeworfen und dann haben wir über Paderborn gesprochen“, schilderte Ex-HSV-Trainer Hecking der „Bild“ den Austausch mit seinem Co-Trainer. Er war während der Partie eigentlich schon auf dem Stadion-Parkplatz der Heinz von Heiden-Arena, als er von einem Ordner den Hinweis bekam, dass die Clubberer ausgeglichen haben.
Es wäre ohnehin nicht Heckings Wunsch-Ansetzung gewesen. „Nicht, weil ich nicht daran geglaubt hätte, dass wir gewinnen. Sondern weil mich so viel mit dem Verein verbindet. Natürlich wollte ich mir nicht vorstellen, gegen 96 abzusteigen. Aber ich wollte mir auch nicht vorstellen, dass 96 meinetwegen nicht aufsteigt“, verriet der 61-Jährige. Ausgegangen sei er dennoch davon. „Es war ein tolles Spiel als neutraler Beobachter. Die Nürnberger waren alles andere als ein guter Gast und haben sehr gut gespielt. Nach dem 3:2 habe ich trotzdem gedacht, dass es Hannover schafft.“ Nun wartet am 21. und 25. Mai also der SC Paderborn auf Hecking und seine „Wölfe“.
