KI-Wappen: Königsdörffer-Verabschiedung sorgt für Ärger bei HSV-Fans
Nach insgesamt vier Jahren und insgesamt 138 Spielen für den HSV hat der Nordklub Ransford Königsdörffer am Mittwochnachmittag offiziell verabschiedet. Der Stürmer verlässt die Rothosen ablösefrei und wechselt zum Bundesliga-Konkurrenten Mainz. Unter dem Verabschiedungspost des HSV hat es in den sozialen Medien nun viel Kritik gegeben, nicht weil Königsdörffer den Klub verlässt, sondern weil die Hamburger den 24-Jährigen mit einem KI-Post verabschiedet haben. Das stört viele Nutzer im Netz. Dort zeigten sie sich enttäuscht von der Entscheidung, eine solche Ankündigung mit KI zu machen – sie hätten sich gewünscht, dass „Ransi“, der seit 2022 dabei war und seinen Teil zum Aufstieg sowie in dieser Saison zum Klassenerhalt beitrug, auf andere Art und Weise gefeiert worden wäre. Ein Nutzer spricht sogar von einem „Tiefpunkt“.
Mach’s gut, Ransi! 🫶
— Hamburger SV (@HSV) May 20, 2026
Der 24-Jährige wird seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern. Nach 4 Jahren, 138 Pflichtspielen, 33 Toren und 9 Vorlagen für die Raute wechselt Ransford-Yeboah #Königsdörffer zum Ligakonkurrenten @1FSVMainz05. 🔄
Wir danken dir für deinen Einsatz und… pic.twitter.com/L56EEOryCv
Besonders störend für einige: In dem Abschiedspost wird der KI-animierte Königsdörffer in einem HSV-Trikot gezeigt. Auf dem Bild unten rechts ist das HSV-Wappen jedoch überhaupt nicht mehr zu erkennen. Das Logo des Nordklubs hat sich stattdessen in eine umgedrehte Sechs verwandelt. Für viele Hamburger geht das gar nicht. Gleichzeitig ist die Aktion für viele Fans anderer Klubs ein gefundenes Fressen: Zahlreiche Bremen-Anhänger machen sich im Netz über das KI-Bild lustig und preisen das fehlerhafte Logo als das neue Wappen des HSV an.
