„Zu zittern begonnen“: Wie HSV-Profi Muheim um die WM bangte
Für den HSV blieb es am Ende ein weiterer Tiefschlag an einem schlicht gebrauchten Tag, für Miro Muheim aber hätte seine Verletzung im Nordderby gegen Werder Bremen (1:3) Mitte April beinahe verhängnisvolle Konsequenzen gehabt. „Ich habe auch zu zittern begonnen. Es war eine unglückliche Szene im Spiel gegen Bremen. Ich musste dann die Tests abwarten, um zu wissen, was passiert ist“, gab der Linksverteidiger auf einer Pressekonferenz Einblick in sein Seelenleben unmittelbar nach den Geschehnissen. Sofort dürften ihm Gedanken an die WM im Sommer in den Kopf geschossen sein: Würde er platzen, der große Traum von der Endrunde in Nordamerika? Am Ende wurde bei Muheim ein Syndesmosebandanriss diagnostiziert. „Das bedeutet nichts Gutes. Wir haben dann einen guten Plan aufgestellt mit den Ärzten. Ich hatte auch immer Kontakt mit dem medizinischen Team und dem Trainer des Nationalteams“, berichtete Muheim, der glücklich festhielt: „Danach ist es einfach perfekt verlaufen.“ Muheim legte eine Blitz-Reha hin und konnte im letzten Spielt der Saison gegen Bayer 04 Leverkusen (1:1) sogar noch sein Comeback feiern. Wenige Tage später folgte die Nominierung.
