Noch ein Jahr Zeit: HSV-Nachwuchs muss neue Heimat finden
Die U21 des HSV trägt ihre Heimspiele in der Regionalliga Nord derzeit im Stadion Hoheluft am Lokstedter Steindamm aus. Doch wie lange das noch so bleibt, ist derzeit offen. Denn laut einem Bericht der „Bild“ nach könnte im kommenden Sommer Schluss in Eimsbüttel sein. Denn die FIFA-Zertifizierung des Kunstrasens laufe demnach ab. Dann müsste sich der SV Victoria als Eigentümer des Stadions um einen neuen Belag kümmern. Kostenpunkt: knapp 350.000 Euro. Geschieht das nicht, darf der Rothosen-Nachwuchs nicht mehr am „Loki“ auflaufen.
Als Alternative fallen andere Sportstätten in Hamburg dem Bericht nach ebenfalls weg. Der Sportpark Eimsbüttel wird derzeit modernisiert, wird dann aber mit einer zu kleinen Zuschauer-Kapazität neu eröffnet werden. Der Neubau der Anlage von Altona 93 am Diebsteich soll erst in drei Jahren fertiggestellt sein und im Edmund-Plambeck-Stadion in Norderstedt spielt bereits die Zweitvertretung von Lokalrivale FC St. Pauli. Eine Nutzung des Volksparkstadions schließt die Zeitung aus, weshalb als einzige mögliche Option das Stadion an der Lohmühle genannt wird. Dies gehört allerdings dem VfB Lübeck. Das würde Heimspiele außerhalb von Hamburg bedeuten und wohl auch nicht gerade der Favorit der Fans sein.
