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Fast 100 Millionen Unterschied! HSV blickt auf großes Marktwert-Plus

Man könnte meinen, die zwischenzeitlich sieben in der zweiten Liga verbrachten Jahre hätten dem Kaderwert des HSV geschadet. Doch dem ist nicht so, wie eine „Sport-Bild“-Analyse der Kaderwerte aller Bundesligisten in den letzten zehn Jahren zeigt. Im Jahr 2016 hatten die Rothosen einen Kaderwert von knapp 80 Millionen Euro. Zehn Jahre später haben die Hamburger einen Kaderwert von 176 Millionen Euro – dies entspricht einem Wachstum von 120 Prozent. Damit liegt der HSV auf Platz elf der 18 Bundesligisten.

Zwei der 18 Klubs haben im Gegensatz zu den Hamburgern sogar eine negative Bilanz über die letzten zehn Jahre: Aufsteiger Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach haben teilweise bis zu 70 Prozent ihres damaligen Kaderwerts verloren. Auf Platz eins der Bundesligisten steht die SV Elversberg (Plus 1161 Prozent). Auch das ist wenig verwunderlich, schließlich spielten die Saarländer vor zehn Jahren noch in der Regionalliga. Zur Wahrheit gehört jedoch auch, dass beim HSV der Kaderwert durch Leihspieler wie Luka Vuskovic (60 Millionen Euro Marktwert) und Fábio Vieira (18 Millionen Euro Marktwert) ordentlich nach oben gezogen wird.