„Unwürdig“: HSV-Konkurrent entschuldigt sich bei gefeuertem Trainer
RB Leipzig hat es nicht immer einfach. In der Sympathie-Tabelle der Bundesliga dürften die Sachsen aus Fansicht mit Sicherheit eher die unteren Ränge belegen. Dabei kann der jüngste Klub im Oberhaus eigentlich nichts für sein Gründungsjahr. Doch bei der Entlassung von Ole Werner, der von den Diskussionen um seine Person vor allem aus den Medien erfuhr, haben sich die Verantwortlichen nicht gerade mit Ruhm bekleckert. Dafür entschuldigte sich Sportchef Marcel Schäfer jetzt in der „Bild“. „Die letzten Wochen – und so selbstkritisch muss man sein – waren alles andere als optimal, einfach schlecht. Punkt“, fasst der 42-Jährige die Geschehnisse zusammen.
Aber man müsse wissen: „Wir hatten bereits in Südafrika ein längeres, vertrauliches Gespräch mit Ole. Dieses wollten wir nach seinem Urlaub fortsetzen. Dass sich dazwischen dann vieles aus verschiedensten Gründen in der Öffentlichkeit abgespielt hat, war sowohl dem Menschen als auch dem Trainer Ole Werner gegenüber absolut unwürdig. Mir tut das wirklich sehr leid. Gar keine Frage.“ Möglicherweise wird diese Entschuldigung Werner ja dabei helfen, seine Freistellung zumindest auf menschlicher Ebene ein wenig besser verarbeiten zu können.
