HSV-Profi über schleppende Transfers: „Fragen mal nach“
In Martin Adeline konnte der HSV in dieser Woche seinen zweiten echten Neuzugang präsentieren. Gemessen an der Masse der offenen Baustellen – beide Schienen, zwei Stürmer sowie Nachfolger für Fábio Vieira und Luka Vuskovic – stecken die Transferaktivitäten des Klubs damit noch in den Kinderschuhen. Auch die Profis umtreibt das Thema: „Wir fordern nichts. Aber wir fragen mal nach, wie die Gespräche laufen“, erklärte Keeper Daniel Heuer Fernandes der „Bild“, fügte aber umgehend an: „Unruhig bin ich auf keinen Fall, weil ich weiß, dass alle entscheidenden Personen einen guten Job machen und wir am Ende eine gute Mannschaft auf dem Platz stehen haben.“
Zudem schränke der unvollständige Kader die Vorbereitung nicht ein: „Das Wichtigste ist (...), dass wir im Training etwas vorleben. Dazu müssen wir nicht auf neue Spieler warten. Die Mannschaft, die gerade auf dem Trainingsplatz steht, die zählt. Es ist wichtig, ab jetzt eine Trainingskultur auf den Platz zu bekommen“, betonte Heuer Fernandes. „Dabei geht es auch darum, lautstark zu sein, Sachen einzufordern, auch mal kritisch miteinander umzugehen und genauso zu loben. Um zu spüren, dass auf dem Trainingsplatz eine Energie da ist. Das muss von Anfang an gegeben sein und hat uns in den letzten Jahren stark gemacht. Es ist gut, wenn das schon vorhanden ist und die neuen Spieler dies auch direkt spüren.“
