Wechsel geplatzt? Kuriose Transfersaga bei HSV-Rivale Werder
Eigentlich hätte Werder-Stürmer Justin Njinmah beim 6:2-Testspielerfolg der Bremer gegen den SC Verden, bei dem er gleich zweimal treffen konnte, schon nicht mehr für den HSV-Rivalen spielen sollen. Denn wie die „Deichstube“ berichtet, war der Transfer zum englischen Aufsteiger Hull City schon so gut wie beschlossen – doch nun steht plötzlich wieder alles still. Demnach hätten die Bremer eine Ablösesumme im hohen einstelligen Millionenbereich für den Flügelspieler erhalten sollen, doch dann wurde der Sportdirektor von Hull City, Jared Dublin überraschend entlassen. Seitdem tut sich nichts mehr in Sachen Njinmah-Transfer. Ganz vom Tisch soll der Wechsel zwar noch nicht sein, der Boss des Premier-League-Klubs Acun Ilicali betonte jedoch, dass er sich bei den Neuzugängen Zeit lassen wolle. Wie lange er sich Zeit lassen wolle und ob der Transfer dann überhaupt noch über die Bühne gehen würde, ließ er offen.
Die Werderaner, die laut der „Deichstube“ schon fest mit dem Verkauf von Njinmah und der damit einhergehenden Ablöse gerechnet hatten, wären derzeit durchaus genervt von dieser Situation. Dennoch scheint ein Abgang des gebürtigen Hamburgers in diesem Sommerfenster wahrscheinlich. Nach dem Testspiel am Samstag betonte Sportdirektor Clemens Fritz gegenüber der „Deichstube“: „Es gibt auf jeden Fall Interesse an unseren Spielern. Ich möchte da aber keine Wasserstands-Meldungen abgeben.“ Aus Sicht der Werderaner heißt es nun wohl erstmal: Geduld bewahren. Auch der FC Southampton sei demnach an Njinmah interessiert.
