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Ex-HSV-Profi über Abstiegssaison: „Ging drunter und drüber“

Man lehnt sich wohl nicht zu weit aus dem Fenster, wenn man behauptet, dass der HSV in puncto Führung und Außendarstellung in den vergangenen Jahren deutlich besser aussieht als in der Vergangenheit. Einer, der das bezeugen kann, ist Julian Pollersbeck. Der Schlussmann kam 2017 zum HSV und stieg in seiner ersten Saison ab. „Es war sehr wild“, erinnert sich der 31-Jährige, der in der Abstiegssaison zwei Trainerwechsel sowie die Entlassungen der damaligen Bosse Jens Todt und Heribert Bruchhagen erlebte, im „Abendblatt“-Podcast „HSV, wir müssen reden“. „Es ging drunter und drüber. Der Verein war weniger stabil als heute. Das hat man auch als Spieler gemerkt“, erinnert sich Pollersbeck, der sich gewünscht hätte, als junger Spieler ein wenig an die Hand genommen zu werden. „Das war nicht der Fall.“ Dennoch bewertet Pollersbeck seinen Wechsel in den Volkspark als „guten Schritt“.