Ex-HSVer über Kreisliga-Wechsel: „Am Bratwurststand eingetütet“
Viele Profis lassen ihre Laufbahn nach dem Ende ihrer Profikarriere im Amateurfußball ausklingen. Auch Ex-HSV-Profi Sonny Kittel ging diesen Schritt und wird künftig für den Siebtligisten SV Bauerbach, einen Dorfklub in der Nähe des hessischen Marburg kicken. Mit seiner Familie war er zuletzt in seine Geburtsstadt Gießen zurückgekehrt, bis zum Sportplatz in Bauerbach sind es nur knapp 40 Kilometer. Am Samstag steht sein Debüt an. Maßgeblich verantwortlich für das Zustandekommen des Deals war Kittels Großvater: „Mein Opa hat den Transfer am Bratwurststand eingetütet“, verriet Kittel im „Abendblatt“-Podcast „HSV, wir müssen reden“. In Bauerbach wird der 33-Jährige mit seinem jüngeren Bruder Sammy (26) zusammenspielen, das sei der große Wunsch der Familie gewesen, das Ziel ist der Aufstieg. Sein Opa habe gesagt: „Vielleicht willst du dich nicht noch mal ein bisschen bewegen?“ Dafür, dass er dem Profifußball Lebewohl sagte, seien derweil gesundheitliche Gründe ausschlaggebend gewesen: „Meine Knie waren einfach der ausschlaggebende Punkt. Für mich war schnell klar: Sobald wir jetzt hier zu Hause sind, ist Profifußball auf keinen Fall mehr möglich.“
