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Dopingsperre von Top-Star aufgehoben: Wütende HSV-Fans ziehen Vuskovic-Vergleich

Bald ist es soweit: Mario Vuskovic darf in der anstehenden Saison wieder für den HSV auf den Platz treten. Erstmals wäre das im Nordderby beim SV Werder Bremen möglich. Wie realistisch das aufgrund des fehlenden Trainings im Team sein wird, bleibt zunächst offen. Klar ist: Die Dopingsperre gegen Vuskovic sorgte beim gesamten Umfeld des Klubs in den vergangenen Jahren für jede Menge Unruhe, aber auch für noch mehr Zusammenhalt. Seit 2022 gilt die vierjährige Sperre gegen das kroatische Talent.

Genauso lang sollte auch die Sperre für Chelseas Mykhailo Mudryk gelten, der 2024 positiv auf die verbotene Substanz Meldonium getesten worden war. Die Sperre des Ukrainers wurde nun überraschend aufgehoben. Er ist ab sofort wieder spielberechtigt. Diese Entscheidung hat die „Football Association“ (FA) nach Rücksprache mit der „Welt-Anti-Doping-Agentur“ (WADA) getroffen. Demnach seien seit dem Urteil der WADA von vor zwei Jahren Änderungen in den Bestimmungen vorgenommen worden, die heute dafür gesorgt hätten, dass die Strafe gegen Mudryk milder ausgefallen wäre. Entsprechend entspreche die bisher abgesessene Strafe der Sperre, die heute ausgerufen worden wäre.

Unter den deutschen Social-Media-Beiträgen zu dieser Entscheidung findet man vor allem fassungslose und wütende HSV-Fans, die „#freevuskovic“ und ähnliche Bekundungen kommentieren. Zwar gibt es keine tiefergreifende Gemeinsamkeit zwischen den beiden Fällen, doch in HSV-Kreisen wurde die Beweislage im Fall Vuskovic seit jeher als sehr dünn und fragwürdig angesehen. Genau wie Mudryk beteuert auch Vuskovic seit dem Urteil seine Unschuld und legte mehrfach ohne Erfolg Einspruch ein.