Hiobsbotschaft um Schlüsselspieler für HSV-Rivale Werder
Es ist rund eineinhalb Monate her, dass der SV Werder Bremen seinen Vertrag verlängerte, verbunden mit der Hoffnung von Trainer Daniel Thioune, dass der einstige Schlüsselspieler Mitchell Weiser „topfit“ zurückkomme. Nun, etwas mehr als zwei Wochen vor dem ersten Pflichtspiel im Pokal gegen Lüneburg, ist Ernüchterung eingekehrt: Die Rückkehr des Rechtsverteidigers, der sich im Juli vergangenen Jahres das Kreuzband gerissen hatte und eigentlich noch in der vergangenen Saison sein Pflichtspiel-Comeback feiern wollte, wird weiter auf sich warten lassen. Das bestätigte Lizenzbereichsleiter Peter Niemeyer gegenüber der „Bild“: „Es braucht Zeit, um ihn aufzubauen. Aktuell trainiert er mit muskulären Problemen indoor. Es wird noch dauern, bis er Spielfitness hat. Wir gehen davon aus, dass er beim Pflichtspiel-Start noch nicht dabei ist.“
Erschwerend hinzu kommt: In Felix Agu erweist sich eine weitere Alternative für die defensive Außenbahn als extrem verletzungsanfällig, verpasste erhebliche Teile der Vorbereitung. Verlässlich bauen kann Thioune auf den beiden Außenbahnen deshalb eigentlich nur auf Oliver Deman. Ähnlich wie der HSV ist deshalb auch Werder intensiv auf der Suche nach weiteren Verstärkungen für diese Positionen.
