Zu viel Härte im Lille-Test? HSV-Trainer Polzin widerspricht
Phasenweise wirkte die Partie des HSV gegen den französischen Champions-League-Teilnehmer OSC Lille nicht wie ein Testspiel. Mehrfach kam es zu kritischen Situationen, überzogenen Fouls und Rudelbildungen. Albert Grønbæk musste das Feld sogar wegen einer Beinverletzung verlassen. Zudem verließen auch Bakery Jatta, Jordan Torunarigha und Warmed Omari den Platz mit Schmerzen. So mancher HSV-Fan hätte sich daher sicherlich ein etwas ruhigeres Testspiel gewünscht. Für Trainer Merlin Polzin war die Intensität in der Partie jedoch genau die richtige, wie er nach dem Spiel in der Mixed-Zone erklärte: „War ein Topspiel, war alles dabei, so wie es sein soll. Ich glaube, wir haben auch unseren Teil dazu beigetragen, dass es ein intensives Spiel wurde. Das ist ja das, was wir uns von so einem Test erwarten. Beide Mannschaften haben dann auch nach einer harten Trainingswoche dann noch mal alles reingelegt und dann wird es ein bisschen nickeliger, aber es macht ja dann auch Spaß.“
Zumindest was Jatta, Torunarigha und Omari betrifft, konnte der HSV-Coach außerdem Entwarnung geben. „Hast du ja nach jedem Spiel. Es ist nichts Wildes“, so Polzin. Auch bei Grønbæk schienen erste Tests, gute Ergebnisse zu liefern. „Wir haben abgeklatscht, da hat er gelächelt“, erklärte Polzin.
