Entscheidung zu 50+1-Regel gefallen – das sagt HSV-Boss Huwer
Das Bundeskartellamt hat das Prüfungsverfahren zur 50+1-Regel abgeschlossen. Am Mittwochmorgen erklärte die Behörde die Regelung für zulässig, forderte aber eine konsequente Umsetzung und sieht Verbesserungsbedarf im Umgang mit Sonderfällen wie etwa den Werksklubs VfL Wolfsburg und Bayer 04 Leverkusen. HSV-Vorstand Eric Huwer begrüßt die Entscheidung: „Die abschließende Bewertung der 50+1-Regel durch das Bundeskartellamt nach acht Jahren Prozessdauer schafft eine wichtige Grundlage, um das Fundament des deutschen Fußballs zu erhalten. Das Kartellamt hat ausdrücklich bestätigt, dass die Regel ihrer Natur nach keine Wettbewerbsbeschränkung bezweckt und die Ziele von Vereinsprägung und Mitgliederpartizipation grundsätzlich eine kartellrechtliche Rechtfertigung tragen können“, sagte Huwer am Mittwoch und fügte an: „Entscheidend ist nun, dass wir im Ligaverband gemeinsam mit allen 36 Klubs zu einer konsensualen Umsetzung kommen, um die 50+1-Regel dauerhaft zu sichern und zu stärken. Nach den zuletzt wieder wahrzunehmenden Fehlentwicklungen im internationalen Fußball obliegt uns Klubverantwortlichen in Deutschland eine der sportpolitisch bedeutsamsten Entscheidungen der Bundesliga-Geschichte zu treffen.”
