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Ex-HSV-Held Reis nach Werder-Wechsel: „Liebe Hamburg, aber…“

Die Zeiten, in denen Ludovit Reis von den HSV-Fans als Aufstiegsheld gefeiert wurde, sind spätestens seit dem Wechsel zum SV Werder Bremen endgültig vorbei. Der Transfer des 26-Jährigen zum großen HSV-Rivalen stößt bei den Anhängern der Rothosen nur auf wenig Verständnis. Nun hat eine weitere Aussage von Reis für weiteren Ärger gesorgt.

In dem Werder-Format „Butter bei die Fische“, in welchem sich die Bremer Profis zwischen zwei Wörtern entscheiden müssen, wurde Reis aufgefordert, sich zwischen den Städten, Hamburg und Bremen zu entscheiden. Mit einem leichten Lächeln auf den Lippen erklärte er gegenüber dem Vereinsmedium: „Ich liebe Hamburg, aber ich bin jetzt in Bremen.“ Eine Antwort, die den HSV-Fans nicht gefallen dürfte, auch wenn sie in Anbetracht seines neuen Arbeitgebers nur logisch erscheint.

Immerhin aus HSV-Sicht: Auf die Frage, für welchen Spieler er sich zwischen der Spanien-Legende Andres Iniesta und seinem ehemaligen Teamkollegen Jonas Meffert entscheiden würde, wählte er den ehemaligen HSV-Profi. „Ich muss Jonas Meffert sagen. Das ist mein guter Kumpel“, begründete er seine Antwort. Sympathie-Punkte unter den HSVern wird Reis mit dieser Antwort jedoch kaum mehr sammeln können, schließlich hat er diese mit seinem Wechsel zum Rivalen Werder bereits alle verspielt. Dies zeigt auch ein Blick in die Kommentarspalte des YouTube-Videos. Neben zahlreichen Werderanern, die den Neuzugang willkommen heißen, finden sich dort auch viele HSV-Anhänger, die ihren Unmut über den Reis-Wechsel teilen.