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„Hetze“ gegen Reis: So reagieren die Bosse von HSV und Werder

Ludovit Reis bei seiner Vorstellung in Bremen am Samstag. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)
Ludovit Reis bei seiner Vorstellung in Bremen am Samstag. (Foto: IMAGO / DeFodi Images)

Der Wechsel von Ex-HSV-Fanliebling Ludovit Reis zu Werder Bremen hat für jede Menge Gesprächsstoff gesorgt. Neben viel angebrachter Kritik und zahlreichen sportlichen Kampfansagen für die anstehenden Nordderbys fielen einige Fans in den sozialen Medien auch mit Hasskommentaren weit unterhalb der Grenze des Vertretbaren negativ auf. Darauf haben nun die Sportchefs beider Klubs mit kritischen Worten reagiert. „Wir verstehen, dass ein Wechsel zum Rivalen bei vielen Fans starke Emotionen auslöst. Enttäuschung, Kritik und eben Emotionen gehören zum Fußball dazu“, wird Claus Costa in der „Bild“ zitiert. „Was aber nicht dazugehört, sind Drohungen gegen Ludovit oder seine Familie. Bei aller Rivalität sollten wir nicht vergessen, dass hinter jeder sportlichen Entscheidung ein Mensch steht.“

Bremens Sportboss Clemens Fritz erklärte: „Kritik ist schön und gut, ist auch richtig und kann auch angebracht sein, aber wenn es dann unter die Gürtellinie geht, ist es eben nicht mehr angebracht.“ Er forderte: „Bei aller Rivalität sollte es menschlich und respektvoll bleiben.“ Menschen, die diese „Hetze“ betreiben würden, „sollten sich auch mal hinterfragen, wie man mit ihm umgeht“, so Fritz weiter.