Nach dem Tod von Klaus-Michael Kühne: So reagiert der HSV
Nach dem Tod vom Hamburger Unternehmer Klaus-Michael Kühne hat nun auch der HSV reagiert. Kühne hatte den Klub über viele Jahre finanziell unterstützt. In einem Statement, das der Klub online verbreitete, gedachten die Hamburger ihres langjährigen Wegbegleiters. Kühne habe sich zuletzt zwar nicht mehr öffentlich zum HSV geäußert, sei aber weiterhin an der Entwicklung des Hamburger Klubs interessiert gewesen. „Er feierte in seiner Wahlheimat Schweiz den Aufstieg in die Bundesliga, genoss den frühzeitigen Klassenerhalt in der vergangenen Saison und fand lobende Worte für die Gesamtentwicklung im Volksparkstadion“, schreibt der HSV.
Auch wenn die Beziehung zwischen dem Investor und dem Klub nach dem Abstieg in die zweite Liga gelitten hat, betonen die Hamburger, dass Kühne dem Klub auch während der schweren Zeit nicht nur als Investor, sondern auch als Fan und leidenschaftlicher Unterstützer immer und bis zuletzt zur Seite gestanden hätte. „Ich wünsche mir den HSV dort, wo er Ende der 70er- und Anfang der 80er-Jahre schon einmal war“, wird Kühne vom HSV in einem Interview von 2014 zitiert. Um dies zu ermöglichen, kaufte Kühne neben seinen Anteilen am Klub auch die Namensrechte der Heimspielstätte der Rothosen und gab dieser den Namen „Volksparkstadion“ zurück. Eine Aktion, die ihm der HSV in seinem Statement hoch anrechnet. „'KMK' war für den HSV stets da, wenn dieser ihn brauchte“, so der Klub, der erklärt, „Klaus-Michael Kühne in Ehren behalten zu wollen“.
