HSV-Chefscout verrät: So lief der Wechsel von Møller Wolfe ab
Der HSV legte einen spektakulären Endspurt auf dem Transfermarkt hin. Einer der neuen Spieler ist David Møller Wolfe. Der norwegische Nationalspieler kam leihweise von den Wolverhampton Wanderers und soll den HSV auf der Linksverteidiger-Position verstärken. Nun verriet Chefscout Sebastian Dirscherl, wie der Transfer zustandekam. „David kennen wir schon aus seiner Zeit in Norwegen. Er hat in Alkmaar dann schnell Eindruck gemacht und sich über die U21-Länderspiele, die auch ein Kernthema für uns sind, weiterentwickelt“, sagte er dem „Abendblatt“. Als Møller Wolfe zu Wolverhampton gewechselt sei, „war er für uns wirtschaftlich nicht umsetzbar“. Trotzdem sei es die Aufgabe gewesen, ihn weiter zu beobachten. Der HSV habe immer Kontakt mit seinem Berater gehalten, „um zu eruieren, ob irgendwann eine Tür aufgeht, wenn es passt“.
Nun war das der Fall. „Wir waren geduldig und beharrlich“, sagte Dirscherl. „Natürlich haben wir mehrere Linksverteidiger beobachtet. Trotzdem gibt es eine Priorisierung. David hat eine WM gespielt, das ist immer auch ein Schaufenster. Es war klar, dass vorher nichts passiert. Die 'Wolves' brauchten auch erst einen Ersatz. Deswegen war es meine Aufgabe, andere Optionen aufrechtzuerhalten. Ein Transfer wäre früher nicht möglich gewesen. Gleichzeitig hätten wir noch reagieren können, wenn es nicht geklappt hätte“, erklärte er.
