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62 Millionen geschenkt! HSV klettert in der Marktwert-Tabelle

Über die Transferphase des HSV wurde bereits jede Menge gesprochen. Meist waren es positive Töne, die in Richtung von Claus Costa und seltener auch Kathleen Krüger gerichtet worden sind. Die Zahlen zum Transfer-Sommer des HSV verdeutlichen das Ausmaß der Leistung der HSV-Bosse. 31,1 Millionen Euro gab der HSV für externe Zugänge aus. Mit Sebastiaan Bornauw (1 Millionen Euro Leihgebühr) und David Møller Wolfe (0,6 Millionen) kamen dabei nur zwei der zehn Neuen leihweise zu den Rothosen. Das Besondere daran: Die 31,1 Millionen Euro an Ausgaben sind ziemlich genau ein Drittel des Marktwert-Zuwachses, den sich der HSV sicherte. Die zehn Neuen besitzen nämlich laut transfermarkt.de zusammengerechnet einen Marktwert von genau 93 Millionen Euro. Entsprechend sparten Costa und Co. vereinfacht ausgedrückt 62,1 Millionen Euro bei den Transfers.

Neben den ablösefreien Transfers von Patson Daka (drei Millionen Euro Marktwert laut transfermarkt.de) und Bilal Nadir (acht Millionen) gehörten die Deals von Fábio Vieira, der für neun Millionen Euro kam (18 Millionen Euro Marktwert) und Zakaria El Ouahdi, für den der HSV acht Millionen zahlte (17 Millionen Euro Marktwert) zu den – auf dem Papier – besten Deals.

Mit einem neuen Kader-Marktwert von 152,95 Millionen Euro kletterte der HSV über den Sommer damit auf Rang zwölf der Marktwert-Tabelle der Bundesliga. Damit ließen die Hanseaten unter anderem Teams wie Borussia Mönchengladbach hinter sich und können nun in einem Atemzug mit Teams wie Mainz (164,2 Millionen) und Augsburg (177,8 Millionen) genannt werden. Erst ab Platz acht (Freiburg) werden die Abstände dann deutlich größer. Während der HSV-Marktwert im vergangenen Jahr noch sehr stark von Leihspielern wie Vieira und Luka Vuskovic getragen wurde, lässt sich mittlerweile ein Großteil des Wertes auf feste Teile des Teams zurückführen.